Ortschaft Hüselitz
mit Klein Schwarzlosen
Willkommen in Hüselitz und Klein Schwarzlosen, zwei charmanten Ortsteilen, die tief in der Altmark verwurzelt sind und Besucher mit ihrer reichen Geschichte und naturnahen Idylle begeistern!
Hüselitz: Historie und verborgene Schätze Erstmals 1345 urkundlich erwähnt, erzählt Hüselitz – dessen Name wendischen Ursprungs "Gastland" bedeutet – von einer langen Besiedlungsgeschichte. Unsere ursprünglich romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die 1902 in Backstein erhöht und erweitert wurde, ist ein Zeugnis dieser Vergangenheit. Auch das ehemalige Schulgebäude von 1913 hat sich gewandelt und beherbergt heute sanierte Wohnungen sowie das Gemeindebüro und einen Saal für Feste – ein lebendiger Treffpunkt für unsere Gemeinschaft.
Ein ganz besonderes Kleinod, das die Fantasie beflügelt, ist der mysteriöse Opferstein aus der Slawenzeit auf dem Hof des Pfarrhauses. Dieser ungewöhnliche Feldstein, der aussieht, als sei er aus zwei gewachsen, birgt eine Vertiefung, die einst rituellen Zwecken gedient haben könnte – ein faszinierendes Relikt aus längst vergangenen Kulturen.
Klein Schwarzlosen: Idyllisch, industriell und natürlich Nur wenige Schritte entfernt erwartet Sie der Ortsteil Klein Schwarzlosen, 1338 als „svartelose minus“ (‚Schwarzholz‘) erstmals genannt. Hier beeindruckt die eigene historische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, umgeben von einer eindrucksvollen Feldsteinmauer mit Backsteintor aus dem 16. Jahrhundert. Einst pulsierendes Zentrum der regionalen Milchwirtschaft, zeugt die 1898 gegründete "I. Dampfmolkerei am Tanger" von Innovationsgeist, als sie schon 1933 als eine der ersten auf Elektrizität umgestellt wurde.
Ein wahres Naturjuwel ist das Naturbiotop „Ziegeleiteich“ hinter Klein Schwarzlosen. Gespeist von mehreren artesischen Quellen, hält er seinen Wasserstand konstant und bietet eine einzigartige Flora und Fauna zum Entdecken und Entspannen – ein Paradies für Naturliebhaber.