Ortschaft Grieben
Willkommen in Grieben, einem Ortsteil, dessen Name vom slawischen "chrib" (Höhenrücken) stammt und dessen Geschichte tief mit der Elbe verbunden ist! Schon um 987 zeugen die Überreste einer alten Wehrburg unter dem Gutspark von einer bewegten Vergangenheit, die bis zur Grafschaft Grieben im 12. Jahrhundert reicht. Ein halbes Jahrtausend prägte zudem das Rittergut derer von Itzenplitz die Entwicklung unseres Dorfes.
Die Elbe war schon immer der Lebensnerv Griebens: Eine Fähre, erstmals 1722 erwähnt, stellte die wichtige Verbindung zur östlichen Elbseite her. Nach einer Stilllegung im Jahr 1953 wurde diese historische Fährverbindung 1998 wieder in Betrieb genommen – ein starkes Symbol für die Verbundenheit Griebens mit seinem Fluss.
Auch unsere Pfarrkirche, ursprünglich ein Findlingsbau aus dem 13. Jahrhundert, erzählt von alter Baukunst und wurde über die Jahrhunderte immer wieder erneuert.
Heute ist Grieben ein Ort, der stolz seine Traditionen pflegt und dabei zukunftsgerichtet ist: Seit 2003 wurde unsere historische Bockwindmühle liebevoll wiederaufgebaut und ist heute ein beliebtes Ziel für Besucher und Fahrradtouristen, komplett mit einem gemütlichen Backhaus und Rastplatz. Sie ist ein lebendiges Denkmal und ein Ort der Begegnung. Einrichtungen wie ein Landambulatorium (1954) und die Schule (1983) zeigen zudem das Engagement für die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.